Wie findet man eine gute Heilpraktikerin für eine erfolgversprechende homöopathische Behandlung?
Auf der Suche nach der richtigen Heilpraktikerin sollte die Frage nach einer guten Ausbildung
in klassischer Homöopathie an erster Stelle stehen.
Die Berufsverbände der Klassischen Homöopathen haben 2005 zur Qualitätssicherung der Homöopathie
ein Zertifikat eingeführt, das nur Heilpraktikerinnen erhalten, die eine gute Ausbildung und großes Basiswissen
in der Klassischen Homöopathie haben, die ihr Wissen im Sinne der
Klassischen Homöopathie bei der Behandlung
der Patienten einsetzen können und sich vor Allem auch
regelmäßig mehrmals jährlich fortbilden.
Auch darauf sollten Sie bei der Suche nach der Behandlerin Ihrer Wahl achten.
In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass Homöopathinnen, die die sog. Empfindungsmethode anwenden, wesentlich häufiger und schneller zur richtigen Mittelwahl kommen, so dass auch dies mittlerweile die Auswahl der richtigen Heilpraktikerin beeinflussen sollte. Die in Frage kommende Homöopathin sollte speziell diese Methode kennen und anwenden.
Vor Behandlungsbeginn sollte die Behandlerin ausreichend über den Behandlungsplan informieren
und den/die PatientIn über Ablauf und etwaige Dauer der Behandlung, Häufigkeit der Behandlungstermine,
Kosten, Zahlungsmodalitäten, eventuelle Erstattungsmöglichkeiten durch die Krankenkassen und sämtliche
weiteren formellen Dinge in Kenntnis setzen.
Die Homöopathin sollte bereits am Telefon oder bei der Vorbesprechung sagen, was speziell zur Anamnese mitzubringen ist.
Manche Heilpraktikerinnen verteilen zuvor Fragebögen, die ausgefüllt werden sollen und
beim Anamnesetermin besprochen werden, auf alle Fälle aber sollte eine stichwortartige Auflistung der
wichtigsten Krankheiten im bisherigen Leben des/der PatientIn - inclusive Kinderkrankheiten -, der Impfpass
und eine möglichst vollständige Liste der Krankheiten in der Familie des/der PatientIn zum Anamnesetermin mitgebracht werden.
Häufig ist auch ein aktuelles Foto der/des PatientIn hilfreich.
Ein weiteres wichtiges Kriterium ist selbstverständlich auch die Sympathie.
Deshalb ist es oft sinnvoll ein kurzes Vorgespräch mit der in Frage kommenden Homöopathin auszumachen oder zumindest am Telefon einiges im Voraus zu besprechen, bevor man sich entscheidet,
eine homöopathische Therapie zu beginnen.
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